Im letzten Spätsommer durfte ich mir bei einer Fotosession am frühen Morgen das Stativ eines Kommilitonen ausleihen. Auch wenn ich nicht sehr viel Zeit zum ausprobieren hatte, war es doch eine sehr horizonterweiternde Erfahrung.
Ich fand es sehr angenehm, nicht krampfhaft nach einer geraden Fläche, wo man die Kamera abstellen kann, fahnden zu müssen. Man wird da zwar mit der Zeit ziemlich kreativ, aber manchmal scheint es einfach wirklich keine horizontalen Flächen zu geben.
Danach habe ich einige Zeit über Sinn und Unsinn eines Stativs nachgedacht und auch mit dem Gedanken gespielt, mir eins zuzulegen. Wahrscheinlich kommt fast jeder irgendwann im Laufe seiner fotografischen Laufbahn an einen Punkt, wo er sich denkt: "Genau JETZT wäre ein Stativ schon schön".